DFB-Junioren-Vereinspokal: U19 beim 1. FC Heidenheim zu Gast

Die U19 der Löwen bekommt es in der 2. Runde des DFB-Junioren-Vereinspokals mit dem 1. FC Heidenheim zu tun. Anpfiff im Walter-Birkhold-Jugendstadion (Heeracker 16, 89520 Heidenheim/Brenz) ist am Sonntag, 30. August 2026 um 14 Uhr.

Unter der Woche gab es für die U19 quasi eine Generalprobe. Im Landespokal gastierte das Team von Trainer Jonas Schittenhelm am Dienstagabend beim ASV Cham. Mit einem 5:1-Sieg (Tore: Eigentor, zweimal Jonas Mantsch, Rehan Murad und Loic O’Bryant) zogen die Junglöwen in die 2. Runde ein. „Es hört sich souveräner an, als es war“, erklärt Schittenhelm, „aber Cham hatte auch Chancen, um in Führung zu gehen. Wir haben das Spiel ausschließlich mit dem Jungjahrgang bestritten.“

Mit der 1. Halbzeit war Schittenhelm unzufrieden trotz einer 1:0-Führung zur Pause. „Wir waren nicht zwingend genug. In der 2. Halbzeit haben wir dann gut gespielt, die Tore gemacht.“ Beim Stande von 3:1 hätte die Partie nochmals kippen können, weil die Oberpfälzer einen Elfmeter erhielten, den 1860-Keeper Tobias Weiser aber parierte.“ Unterm Strich zeigte sich der Junglöwen-Coach zufrieden. „Die Leistung war okay, die Jungs haben das Spiel genutzt, um mal wieder über eine längere Strecke zu gehen.“

Mit dem 1. FC Heidenheim wartet auf die Junglöwen im DFB-Pokal jedoch ein anderes Kaliber. In der bisherigen Saison ist das Team von Trainer Patrick Mayer in Pflichtspielen noch unbesiegt. In der 1. Runde des DFB-Junioren-Pokals gab es ein knappes 1:0 beim JFV Bremen. In der Gruppe E der DFB-Nachwuchsliga feierte die Heidenheimer U19 vier Siege in vier Spielen, gegen den SV Sandhausen, die Stuttgarter Kickers, den SSV Ulm 1846 und den Karlsruher SC. Damit ist das Team Tabellenführer seiner Gruppe.

„Das wird ein dickes Brett“, weiß Schittenhelm. „Klar haben sie sich in der 1. Runde des Pokals schwergetan, aber in der Liga haben sie alles auseinandergenommen.“ Letztes Jahr hätte die Heidenheimer U19 eine „extrem starke Truppe“ gehabt. Aber die aktuelle Mannschaft stünde dem letztjährigen Team in nicht viel nach „Sie haben eine klare Spielanlage, sind sehr zielstrebig zum Tor und gut gegen den Ball. Das wird eine Herausforderung.“

Zumal die Junglöwen beim Team von der Schwäbischen Alp auf ihren Kapitän Xaver Lippmann verzichten müssen. Der Mittelfeldspieler verletzte sich im Training, fällt länger aus. Bitter, weil mit Julius Peters ein möglicher Ersatzmann aufgrund einer im Spiel in Cham erlittenen Gehirnerschütterung ebenfalls passen muss. „Da müssen wir auf der Sechs umstellen“, so Schittenhelm. Mögliche Kandidaten für die Position sind Yuto Nitta oder Neal Doktorczyk.