U19 erwartet „schwieriges“ Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching
Die Löwen-U19 empfängt am Samstag, 24. Oktober 2026, im kleinen Derby die SpVgg Unterhaching. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Str. 114, 81547 München) ist um 15 Uhr.
Das Team von Trainer Jonas Schittenhelm steht in der Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga derzeit auf Rang drei. Der könnte am Ende für den Aufstieg in die Liga A reichen. Neben den beiden Ersten der neun Vorrundengruppen qualifizieren sich auch die sechs Punktbesten Dritten dafür. Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen die Vorstädter.
Doch Spiele gegen Unterhaching haben sich für den Junglöwen-Nachwuchs in der Vergangenheit immer als äußerst schwierig entpuppt. Auch im Hinspiel war das so. Trotz Überlegenheit der Giesinger kam es zu einem torlosen Unentschieden. „Wir haben viele Chancen ausgelassen“, erinnert sich der Coach. „Wir werden einiges tun müssen, um zu Siegen. Es wird sicher ein schwieriges Spiel.“
Zumal die Hachinger zuletzt aufsteigende Form zeigten. Am letzten Spieltag gewannen sie sogar mit 3:2 gegen Tabellenführer FC Bayern. „Sie sind nur noch drei Punkte hinter uns“, warnt Schittenhelm. „Ich gehe davon aus, dass es ein enges Spiel wird, ein typisches kleines Derby. Unterhaching wird heiß sein, alles dafür tun, um Punkte zu holen.“
Der 41-jährige Coach kann auf den gleichen Kader wie letzte Woche beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart zurückgreifen. Neben den langzeitverletzten Xaver Lippmann und Lukas Rossa fehlen die verletzten Sebastian Jünke, Bruno Mühl, und Rehan Murad. Loic O’Bryant ist zwar wieder im Training, hat aber noch Nachholbedarf. Dazu wird Maximilian Riedelsberger wieder die U21 verstärken. Der 17-Jährige, hinter Jahi Osmani auf der Rechtsverteidiger-Position nur die Nummer zwei, hat zuletzt mit guten Leistungen im Bayernliga-Team auf sich aufmerksam gemacht. Das ist auch seinem Coach nicht verborgen geblieben, der sich mit ihm freut. „Super, dass er auf Spielzeit kommt und es so gut macht!“
Zumindest der 3. Platz in der Gruppe ist das Ziel für die U19, wenngleich das nicht proaktiv kommuniziert wird. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, müssen so viel Punkte wie möglich holen und sehen, was am Ende dabei rauskommt“, erklärt Schittenhelm. Unterhaching wird ein richtiger Gradmesser und zeigen, wohin der Weg in diesem Jahr führt. „Wir haben uns die letzten Spiele gegen Haching sehr schwergetan und brauchen sicher eine gute Leistung, wenn wir gewinnen wollen.“ Und vielleicht auch Geduld. Gegen die Bayern haben die Vorstädter „90 Minuten tiefgestanden und Nadelstiche gesetzt“, so Schittenhelm. „Es kann aber auch sein, dass sie Mann-gegen-Mann gehen und uns pressen. Alles ist möglich“, bereitet er sein Team auf alle Eventualitäten vor.